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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen zerstören sechs gegnerische Starlink-Stationen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen zerstören sechs gegnerische Starlink-StationenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 20.10.2026 09:46 Uhr

    09:46 Uhr

    Die Ukraine greift russisches Gebiet Belgorod binnen eines Tages 102-mal an

    Der Gouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt auf Telegram mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen 24 Stunden 102-mal angegriffen haben. Der Gegner feuerte demzufolge zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern und warf zweimal Sprengsätze von Drohnen ab. Über dem Gebiet wurden 84 Drohnen abgeschossen oder elektronisch unterdrückt.

    In den Bezirken Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden fünf Menschen verletzt. Alle Verletzten erhalten die notwendige medizinische Hilfe.

  • 09:15 Uhr

    "Das Unmögliche getan" – russische Marineinfanteristen bei der Befreiung von Dobropolje

    Dutzende Kilometer über Wälder und Felder, Gefechte zu Lande und in der Luft – die Befreiung von Dobropolje wurde durch den Heldenmut von Marineinfanteristen des Truppenverbands Mitte möglich. RIA Nowosti berichtet, wie sie kämpften.

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  • 08:55 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 136 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die Luftabwehrkräfte in der vergangenen Nacht, von 20.00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Oktober bis 8.00 Uhr am 20. Oktober, 136 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört haben. Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer und Tula sowie über der Moskauer Region getroffen.

  • 08:23 Uhr

    Russische Drohnen treffen Logistikzentren und Hafeninfrastruktur der Ukraine

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Logistik- und Hafeninfrastruktur der Ukraine sowie auf Schiffe fortgesetzt haben, die für die ukrainischen Streitkräfte im Einsatz sind. Getroffen wurden demzufolge:

    • Im Gebiet Chmelnizki: das Logistikzentrum Grand Import in der Stadt Chmelnizki, in dem Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
    • Im Gebiet Wolyn: ein Transport- und Logistikzentrum Vendor Trans Servis in Kowel, das zur Lagerung und Verteilung von Gütern und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte diente.
    • Im Gebiet Odessa: drei Frachter im Hafen Reni, die dort Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte entluden, sowie Hafenanlagen, die den Betrieb der Be- und Entladeterminals sicherstellen.

    Außerdem wurde auf dem Weg zum Hafen Odessa ein Frachter getroffen, der Militärgüter in die Ukraine lieferte.

  • 07:54 Uhr

    Militärexperte: Nach Verlust von Omelnik gerät Front der ukrainischen Streitkräfte ins Wanken

    Die Kampflinie der ukrainischen Streitkräfte gerate nach dem Verlust des stark befestigten Omelnik im Gebiet Saporoschje ins Wanken, sagte der Militärexperte Andrei Marotschko der russischen Nachrichtenagentur TASS. Die russische Armee habe sehr lange um den Ort gekämpft. Der Gegner habe Omelnik gut befestigt und möglichst lange zu halten versucht. Nach der Befreiung von Tscherwonaja Kriniza und dem weiteren Vorstoß nordwestlich von Jegorowka sei die Front der Ukrainischen Streitkräfte dem Experten zufolge ins Rutschen gekommen. Die Befreiung von Omelnik bestätige dies zusätzlich.

  • 07:17 Uhr

    Truppenverband Ost: Sechs Starlink-Stationen und 28 Drohnen des Gegners binnen eines Tages getroffen

    Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte durch Aktionen des russischen Truppenverbands Ost beliefen sich binnen 24 Stunden auf sechs Starlink-Stationen und 28 Starrflüglerdrohnen. Das teilte Dmitri Miskow, Offizier des Pressezentrums des Truppenverbands, mit.

  • 19.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Selenskij will erneut für das Präsidentenamt kandidieren

    Wladimir Selenskij will erneut für das Amt des ukrainischen Präsidenten kandidieren, sollte es noch zu Kriegszeiten zu Wahlen kommen. Zuvor hatte Donald Trump die Ukrainer aufgefordert, einen neuen Präsidenten zu wählen, der im Gegensatz zu Selenskij mit Russland "ein Abkommen aushandeln" könne.

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  • 21:55 Uhr

    Trump: Selenskij trägt nicht zur Beendigung des Konflikts bei

    US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erneut kritisiert. Auf die Aussage Selenskijs, Trump stehe auf der falschen Seite der Geschichte, erwiderte der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus:

    "Selenskij weiß nicht, wovon er spricht."

    Trump warf dem ukrainischen Präsidenten zudem vor, nicht zu einer Beendigung des Konflikts beizutragen. "Ehrlich gesagt hilft er der Sache nicht besonders", sagte der US‑Präsident. Er glaube, dass Selenskij den Konflikt gar nicht beenden wolle.

    Trump zufolge hätte die Ukraine längst einen günstigeren Friedensdeal erzielen können, wenn Selenskij auf ihn gehört hätte. Er fügte hinzu, dass es für Selenskij möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderem die Verhandlungen zu überlassen.

    Darüber hinaus kritisierte Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen Washington und Kiew. Die USA teilten ihre Erkenntnisse mit der Ukraine, erhielten im Gegenzug jedoch nichts, erklärte er:

    "Ja, wir teilen Geheimdienstinformationen. Wir haben viel gegeben, sie uns nichts."

  • 21:44 Uhr

    Russische Ermittler können Gespräche ukrainischer Streitkräfte abhören

    Das russische Ermittlungskomitee kann eigenen Angaben zufolge den Funkverkehr der ukrainischen Streitkräfte abhören, Gespräche entschlüsseln und ukrainische Kommandeure, die rechtswidrige Befehle erteilen, identifizieren. Dies teilte Artur Karimow, leitender Inspektor der Kriminaltechnischen Abteilung der Militärermittlungsbehörde für die strategischen Raketentruppen, in einem Interview mit dem Fernsehsender Swesda mit:

    "Diese Informationen erhalten wir von den Aufklärungseinheiten. Unsere Streitkräfte sind in dieser Hinsicht recht gut vorbereitet und können den Funkverkehr des Gegners abhören. Der Gegner kommuniziert über relativ offene Kommunikationskanäle, die wir entschlüsseln können. So lässt sich konkret feststellen, welcher Kommandeur unter welchem Rufzeichen wem den entsprechenden Befehl erteilt hat."

    Diese Erkenntnisse helfen nach seinen Angaben auch bei der Aufklärung von Straftaten. Werden ukrainische Soldaten gefangen genommen, nennen sie zunächst ihre Rufzeichen. Viele von ihnen gäben zwar an, Fahrer oder Köche zu sein, tatsächlich hätten sie jedoch in Artillerieeinheiten gedient, erklärte Karimow.

    "So gelingt es uns, konkret festzustellen, wer geschossen und wer die Befehle erteilt hat."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.