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Liveticker Ukraine-Krieg: Massive ukrainische Drohnenattacke auf St. Petersburg und Gebiet Leningrad

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massive ukrainische Drohnenattacke auf St. Petersburg und Gebiet LeningradQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 18.10.2026 14:02 Uhr

    14:02 Uhr

    Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR

    Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft den ukrainischen Streitkräften andauernde Attacken auf die Zivilbevölkerung vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker drei Tote und drei Verletzte innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Republikchef spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung.

    Im Eintrag auf Telegram präzisiert Passetschnik, dass die russische Luftabwehr über der Region rund 50 ukrainische Drohnen zerstört habe. Unter Beschuss seien demnach Fahrzeuge, Wohnhäuser und kommunale Infrastrukturobjekte in den Ortschaften Starobelsk, Lissitschansk, Slawjanoserbsk, Nowoaidar, Perewalsk, Troizkoje, Antrazit und Nowopskow geraten.

  • 13:34 Uhr

    Bulgarien im Zentrum eines gefährlichen Spiels im Schwarzen Meer

    Drohnenangriffe auf Handelsschiffe vor Bulgarien verschärfen die Lage im Schwarzen Meer. Sofia wartet auf Ermittlungsergebnisse, EU und NATO machen Moskau verantwortlich. Experten sehen einen Versuch, das Bündnis in den Konflikt hineinzuziehen. Wem nutzt die Eskalation?

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Andrei Restschikow auf unserer Website.

  • 13:05 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tomachowka, Wyssokoje, Martowoje, Weliki Burluk, Isbizkoje und Kurgannoje im Gebiet Charkow sowie Gniliza, Sennoje, Suchodol und Pustogorod im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 195 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malijewka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Woltschi Jar, Starodubowka und Raigorodok in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 240 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos und ein Geschütz zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Semjonowka, Orechowatka, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 175 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 35 Autos verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Raipole und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schilowka, Swjatogorowka, Nowojawlenka, Malokaterinowka, Starowarwarowka, Marjewka, Roganskoje und Kriworoschje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 350 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassinowka, Saliwnoje und Wolnjanka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Pawlowka, Pokrowskoje und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Pick-up, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Orechow und Kuschugum im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, ein Lager mit Militärzubehör, Drohnenwerke und -basen und 151 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Flamingo-Marschflugkörper und 1.256 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 265.145 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.279 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.750 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:39 Uhr

    Ein Todesopfer und zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 54 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 54 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 31 Geschosse abgefeuert und 170 Drohnen eingesetzt, von denen 60 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Schebekino sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. In der Siedlung Dunaika habe ein Mann Verletzungen erlitten. Ein anderer Mann sei in der Siedlung Wosnessenowka zu Schaden gekommen. Außerdem habe ein Einwohner der Stadt Schebekino ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 16. Oktober eine Brustkorbverletzung erlitten habe. Er werde jetzt im Krankenhaus behandelt.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, ein Traktor, fünf Lkw und 24 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:10 Uhr

    Befreiung von Dobropolje: Durchbruch durch ukrainische Verteidigungslinien

    Russlands Präsident hat die Befreiung der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk durch russische Truppen gemeldet und deren strategische Bedeutung hervorgehoben. Wladimir Putin zufolge sollen die russischen Streitkräfte seit Jahresbeginn rund 6.500 Quadratkilometer und 310 Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht haben. Der Schwerpunkt der Offensive liege weiterhin auf dem Donbass.

    Der ehemalige US-Armeeoffizier Stanislaw Krapiwnik erklärte im Interview mit RT DE, die Einnahme Dobropoljes deute auf einen weitreichenden Durchbruch durch die ukrainischen Verteidigungslinien hin. Dadurch eröffneten sich den russischen Streitkräften neue Möglichkeiten für Vorstöße in Richtung Saporoschje, Dnjepropetrowsk sowie des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:32 Uhr

    Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 17. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 18. Oktober 133 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 41-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet zwar keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte. Bei ihnen handele es sich um eine 56-jährige Einwohnerin der Ortschaft Kuibyschewa, die ein Barotrauma des Ohres und eine Verletzung am Kopf erlitten habe, und um einen 49-jährigen Einwohner der Ortschaft Bely Kolodes, dem teilweise der linke Fuß abgerissen worden sei. In der Region seien zudem insgesamt drei Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude und drei Autos zu Schaden gekommen.

  • 11:06 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Funkmast und Postfiliale im russischen Gebiet Orjol

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Gebiet Orjol mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Andrei Klytschkow teilt auf der Plattform MAX mit, dass die russische Luftabwehr über der Region 15 Drohnen und zwei Raketen des Gegners abgefangen habe. Der Politiker meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden. Demnach seien infolge der Attacke ein Funkmast und eine Postfiliale beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien bereits im Gange, so Klytschkow.

  • 10:37 Uhr

    Russland greift Logistikzentrum und Schiff in Ukraine an

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Infolge der Angriffe sei demnach ein Logistikzentrum des Unternehmens "Nowaja Potschta" in der Stadt Rowno getroffen worden. Der Gegner habe dort unter anderem Güter mit doppeltem Verwendungszweck wie etwa Teile und Komponenten für Mittel- und Langstreckendrohnen gelagert. Etwa 30 Kilometer östlich der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck befördert habe. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 10:03 Uhr

    Luftalarm in Litauen und Lettland während Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad – Todesopfer in Sankt Petersburg

    Litauen hat die Einwohner in den zentralen und nördlichen Teilen des Landes aufgefordert, sich wegen eines unbekannten Flugobjekts für etwa eine Stunde in Schutzräume zu begeben. Wie das nationale Krisenmanagementzentrum mitteilte, wurden, während die Warnung in Kraft war, NATO-Kampfflugzeuge in das Gebiet beordert und der Flughafen Kaunas geschlossen. Der nördliche Nachbar Lettland gab im gleichen Zeitraum in einigen an Litauen angrenzenden Regionen ebenfalls eine Warnung heraus. Diese wurde später wieder aufgehoben.

    Der Luftalarm ereignete sich vor dem Hintergrund einer Drohnenattacke auf das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg. Nach Angaben der russischen Behörden war dies einer der massivsten Angriffe aus der Ukraine. Der Online-Händler Ozon und der IT-Riese VKontakte berichteten über Schäden an einem Lagerhaus und an einem Rechenzentrum.

    Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, meldete einen Toten und fünf Verletzte. Ukrainische Drohnen oder herabfallende Wrackteile hätten dem Politiker zufolge zwölf Mehr- und zwei Einfamilienhäuser getroffen. Auf dem Gelände des Petersburger Ölterminals und des Öldepots Rutschji sei es zu Bränden gekommen. Auch etliche Lagerhäuser seien in Brand geraten.

    Der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, berichtete über vier Verletzte. Mindestens zwei Mehrfamilienhäuser und 55 Autos seien zu Schaden gekommen.

  • 09:35 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 1.015 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 1.015 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.