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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen zerstören sechs gegnerische Starlink-Stationen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen zerstören sechs gegnerische Starlink-StationenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 20.10.2026 08:23 Uhr

    08:23 Uhr

    Russische Drohnen treffen Logistikzentren und Hafeninfrastruktur der Ukraine

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Logistik- und Hafeninfrastruktur der Ukraine sowie auf Schiffe fortgesetzt haben, die für die ukrainischen Streitkräfte im Einsatz sind. Getroffen wurden demzufolge:

    • Im Gebiet Chmelnizki: das Logistikzentrum Grand Import in der Stadt Chmelnizki, in dem Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
    • Im Gebiet Wolyn: ein Transport- und Logistikzentrum Vendor Trans Servis in Kowel, das zur Lagerung und Verteilung von Gütern und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte diente.
    • Im Gebiet Odessa: drei Frachter im Hafen Reni, die dort Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte entluden, sowie Hafenanlagen, die den Betrieb der Be- und Entladeterminals sicherstellen.

    Außerdem wurde auf dem Weg zum Hafen Odessa ein Frachter getroffen, der Militärgüter in die Ukraine lieferte.

  • 07:54 Uhr

    Militärexperte: Nach Verlust von Omelnik gerät Front der ukrainischen Streitkräfte ins Wanken

    Die Kampflinie der ukrainischen Streitkräfte gerate nach dem Verlust des stark befestigten Omelnik im Gebiet Saporoschje ins Wanken, sagte der Militärexperte Andrei Marotschko der russischen Nachrichtenagentur TASS. Die russische Armee habe sehr lange um den Ort gekämpft. Der Gegner habe Omelnik gut befestigt und möglichst lange zu halten versucht. Nach der Befreiung von Tscherwonaja Kriniza und dem weiteren Vorstoß nordwestlich von Jegorowka sei die Front der Ukrainischen Streitkräfte dem Experten zufolge ins Rutschen gekommen. Die Befreiung von Omelnik bestätige dies zusätzlich.

  • 07:17 Uhr

    Truppenverband Ost: Sechs Starlink-Stationen und 28 Drohnen des Gegners binnen eines Tages getroffen

    Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte durch Aktionen des russischen Truppenverbands Ost beliefen sich binnen 24 Stunden auf sechs Starlink-Stationen und 28 Starrflüglerdrohnen. Das teilte Dmitri Miskow, Offizier des Pressezentrums des Truppenverbands, mit.

  • 19.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Selenskij will erneut für das Präsidentenamt kandidieren

    Wladimir Selenskij will erneut für das Amt des ukrainischen Präsidenten kandidieren, sollte es noch zu Kriegszeiten zu Wahlen kommen. Zuvor hatte Donald Trump die Ukrainer aufgefordert, einen neuen Präsidenten zu wählen, der im Gegensatz zu Selenskij mit Russland "ein Abkommen aushandeln" könne.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Trump: Selenskij trägt nicht zur Beendigung des Konflikts bei

    US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erneut kritisiert. Auf die Aussage Selenskijs, Trump stehe auf der falschen Seite der Geschichte, erwiderte der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus:

    "Selenskij weiß nicht, wovon er spricht."

    Trump warf dem ukrainischen Präsidenten zudem vor, nicht zu einer Beendigung des Konflikts beizutragen. "Ehrlich gesagt hilft er der Sache nicht besonders", sagte der US‑Präsident. Er glaube, dass Selenskij den Konflikt gar nicht beenden wolle.

    Trump zufolge hätte die Ukraine längst einen günstigeren Friedensdeal erzielen können, wenn Selenskij auf ihn gehört hätte. Er fügte hinzu, dass es für Selenskij möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderem die Verhandlungen zu überlassen.

    Darüber hinaus kritisierte Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen Washington und Kiew. Die USA teilten ihre Erkenntnisse mit der Ukraine, erhielten im Gegenzug jedoch nichts, erklärte er:

    "Ja, wir teilen Geheimdienstinformationen. Wir haben viel gegeben, sie uns nichts."

  • 21:44 Uhr

    Russische Ermittler können Gespräche ukrainischer Streitkräfte abhören

    Das russische Ermittlungskomitee kann eigenen Angaben zufolge den Funkverkehr der ukrainischen Streitkräfte abhören, Gespräche entschlüsseln und ukrainische Kommandeure, die rechtswidrige Befehle erteilen, identifizieren. Dies teilte Artur Karimow, leitender Inspektor der Kriminaltechnischen Abteilung der Militärermittlungsbehörde für die strategischen Raketentruppen, in einem Interview mit dem Fernsehsender Swesda mit:

    "Diese Informationen erhalten wir von den Aufklärungseinheiten. Unsere Streitkräfte sind in dieser Hinsicht recht gut vorbereitet und können den Funkverkehr des Gegners abhören. Der Gegner kommuniziert über relativ offene Kommunikationskanäle, die wir entschlüsseln können. So lässt sich konkret feststellen, welcher Kommandeur unter welchem Rufzeichen wem den entsprechenden Befehl erteilt hat."

    Diese Erkenntnisse helfen nach seinen Angaben auch bei der Aufklärung von Straftaten. Werden ukrainische Soldaten gefangen genommen, nennen sie zunächst ihre Rufzeichen. Viele von ihnen gäben zwar an, Fahrer oder Köche zu sein, tatsächlich hätten sie jedoch in Artillerieeinheiten gedient, erklärte Karimow.

    "So gelingt es uns, konkret festzustellen, wer geschossen und wer die Befehle erteilt hat."

  • 21:35 Uhr

    DVR: Zwölf Zivilisten binnen einer Woche durch ukrainische Angriffe verletzt

    In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) zwölf Zivilisten durch ukrainische Angriffe verletzt worden. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Region, Darja Morosowa, mit. Seit Jahresbeginn wurden in der DVR insgesamt 186 Zivilisten bei ukrainischen Angriffen getötet, 1.540 erlitten Verletzungen.

  • 21:25 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Hunger, Minen und Drohnen – Augenzeugen schildern das Leid in Aljoschki

    In der Stadt Aljoschki im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson herrscht nach Berichten geflüchteter Einwohner eine dramatische humanitäre Lage. Seit Mai sollen kaum noch Lebensmittel geliefert worden sein, während Drohnenangriffe, verminte Straßen und zerstörte Infrastruktur die Versorgung und Evakuierung erschweren.

    Gegenüber RT DE schildern Augenzeugen Hunger, Todesfälle und die ständige Angst vor Angriffen. Sie machen ukrainische Streitkräfte für die Attacken verantwortlich und beschreiben das Leben in der Stadt als Hölle. RT DE hat mit Menschen gesprochen, denen die Flucht aus Aljoschki gelungen ist.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:22 Uhr

    Kyiv Independent: Hegseth blockiert Patriot-Raketen für Kiew

    Das ukrainische Nachrichtenportal Kyiv Independent wirft dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor, die Übergabe einer größeren Lieferung von Raketen für das Luftabwehrsystem Patriot an die Ukraine absichtlich zu verzögern. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte dem Portal:

    "Die Verträge zur Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine liegen auf Hegseths Schreibtisch. Er unterschreibt sie nicht."

    Quellen zufolge haben Verbündete Kiews die Raketen bereits bezahlt. Es handele sich um eine "ziemlich umfangreiche" Lieferung. "Es sieht nach einer politischen Verweigerung aus", beklagte ein weiterer Gesprächspartner des Portals.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.