Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen zerstören sechs gegnerische Starlink-Stationen

20.10.2026 07:54 Uhr
07:54 Uhr
Militärexperte: Nach Verlust von Omelnik gerät Front der ukrainischen Streitkräfte ins Wanken
Die Kampflinie der ukrainischen Streitkräfte gerate nach dem Verlust des stark befestigten Omelnik im Gebiet Saporoschje ins Wanken, sagte der Militärexperte Andrei Marotschko der russischen Nachrichtenagentur TASS. Die russische Armee habe sehr lange um den Ort gekämpft. Der Gegner habe Omelnik gut befestigt und möglichst lange zu halten versucht. Nach der Befreiung von Tscherwonaja Kriniza und dem weiteren Vorstoß nordwestlich von Jegorowka sei die Front der Ukrainischen Streitkräfte dem Experten zufolge ins Rutschen gekommen. Die Befreiung von Omelnik bestätige dies zusätzlich.
07:17 Uhr
Truppenverband Ost: Sechs Starlink-Stationen und 28 Drohnen des Gegners binnen eines Tages getroffen
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte durch Aktionen des russischen Truppenverbands Ost beliefen sich binnen 24 Stunden auf sechs Starlink-Stationen und 28 Starrflüglerdrohnen. Das teilte Dmitri Miskow, Offizier des Pressezentrums des Truppenverbands, mit.
19.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Selenskij will erneut für das Präsidentenamt kandidieren

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij.Urheberrechtlich geschützt Wladimir Selenskij will erneut für das Amt des ukrainischen Präsidenten kandidieren, sollte es noch zu Kriegszeiten zu Wahlen kommen. Zuvor hatte Donald Trump die Ukrainer aufgefordert, einen neuen Präsidenten zu wählen, der im Gegensatz zu Selenskij mit Russland "ein Abkommen aushandeln" könne.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:55 Uhr
Trump: Selenskij trägt nicht zur Beendigung des Konflikts bei
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erneut kritisiert. Auf die Aussage Selenskijs, Trump stehe auf der falschen Seite der Geschichte, erwiderte der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus:
"Selenskij weiß nicht, wovon er spricht."
Trump warf dem ukrainischen Präsidenten zudem vor, nicht zu einer Beendigung des Konflikts beizutragen. "Ehrlich gesagt hilft er der Sache nicht besonders", sagte der US‑Präsident. Er glaube, dass Selenskij den Konflikt gar nicht beenden wolle.
Trump zufolge hätte die Ukraine längst einen günstigeren Friedensdeal erzielen können, wenn Selenskij auf ihn gehört hätte. Er fügte hinzu, dass es für Selenskij möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderem die Verhandlungen zu überlassen.
Darüber hinaus kritisierte Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen Washington und Kiew. Die USA teilten ihre Erkenntnisse mit der Ukraine, erhielten im Gegenzug jedoch nichts, erklärte er:
"Ja, wir teilen Geheimdienstinformationen. Wir haben viel gegeben, sie uns nichts."
21:44 Uhr
Russische Ermittler können Gespräche ukrainischer Streitkräfte abhören
Das russische Ermittlungskomitee kann eigenen Angaben zufolge den Funkverkehr der ukrainischen Streitkräfte abhören, Gespräche entschlüsseln und ukrainische Kommandeure, die rechtswidrige Befehle erteilen, identifizieren. Dies teilte Artur Karimow, leitender Inspektor der Kriminaltechnischen Abteilung der Militärermittlungsbehörde für die strategischen Raketentruppen, in einem Interview mit dem Fernsehsender Swesda mit:
"Diese Informationen erhalten wir von den Aufklärungseinheiten. Unsere Streitkräfte sind in dieser Hinsicht recht gut vorbereitet und können den Funkverkehr des Gegners abhören. Der Gegner kommuniziert über relativ offene Kommunikationskanäle, die wir entschlüsseln können. So lässt sich konkret feststellen, welcher Kommandeur unter welchem Rufzeichen wem den entsprechenden Befehl erteilt hat."
Diese Erkenntnisse helfen nach seinen Angaben auch bei der Aufklärung von Straftaten. Werden ukrainische Soldaten gefangen genommen, nennen sie zunächst ihre Rufzeichen. Viele von ihnen gäben zwar an, Fahrer oder Köche zu sein, tatsächlich hätten sie jedoch in Artillerieeinheiten gedient, erklärte Karimow.
"So gelingt es uns, konkret festzustellen, wer geschossen und wer die Befehle erteilt hat."
21:35 Uhr
DVR: Zwölf Zivilisten binnen einer Woche durch ukrainische Angriffe verletzt
In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) zwölf Zivilisten durch ukrainische Angriffe verletzt worden. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Region, Darja Morosowa, mit. Seit Jahresbeginn wurden in der DVR insgesamt 186 Zivilisten bei ukrainischen Angriffen getötet, 1.540 erlitten Verletzungen.
21:25 Uhr
RT DE-Exklusiv: Hunger, Minen und Drohnen – Augenzeugen schildern das Leid in Aljoschki

In der Stadt Aljoschki im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson herrscht nach Berichten geflüchteter Einwohner eine dramatische humanitäre Lage. Seit Mai sollen kaum noch Lebensmittel geliefert worden sein, während Drohnenangriffe, verminte Straßen und zerstörte Infrastruktur die Versorgung und Evakuierung erschweren.
Gegenüber RT DE schildern Augenzeugen Hunger, Todesfälle und die ständige Angst vor Angriffen. Sie machen ukrainische Streitkräfte für die Attacken verantwortlich und beschreiben das Leben in der Stadt als Hölle. RT DE hat mit Menschen gesprochen, denen die Flucht aus Aljoschki gelungen ist.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:22 Uhr
Kyiv Independent: Hegseth blockiert Patriot-Raketen für Kiew
Das ukrainische Nachrichtenportal Kyiv Independent wirft dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor, die Übergabe einer größeren Lieferung von Raketen für das Luftabwehrsystem Patriot an die Ukraine absichtlich zu verzögern. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte dem Portal:
"Die Verträge zur Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine liegen auf Hegseths Schreibtisch. Er unterschreibt sie nicht."
Quellen zufolge haben Verbündete Kiews die Raketen bereits bezahlt. Es handele sich um eine "ziemlich umfangreiche" Lieferung. "Es sieht nach einer politischen Verweigerung aus", beklagte ein weiterer Gesprächspartner des Portals.
21:11 Uhr
Selenskij: Starlink-Einschränkungen an der ukrainischen Front bestehen weiter
An verschiedenen Frontabschnitten in der Ukraine fällt die Verbindung zu Starlink-Terminals bei Geschwindigkeiten zwischen 130 und 161 Kilometern pro Stunde aus. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf seinem Telegram-Kanal.
Bereits am 14. Oktober hatte der ehemalige stellvertretende ukrainische Verteidigungsminister Sergei Sternenko von Einschränkungen beim Betrieb der Starlink-Terminals berichtet. Seinen Angaben zufolge kam es nachts bei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde zu Verbindungsabbrüchen, was die ukrainischen Streitkräfte beeinträchtigt habe. Später erklärte Sternenko, die Geschwindigkeitsgrenze sei auf 60 Kilometer pro Stunde gesenkt worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

