
Finnischer Politiker: Schließung der Grenze zu Russland ist Katastrophe

Die Schließung der russisch-finnischen Grenze sei eine Katastrophe für Finnland und dessen Wirtschaft, sagt der nach Russland ausgewanderte ehemalige Abgeordnete des finnischen Parlaments und Gründer der Partei "Die Macht gehört dem Volk", Ano Turtiainen, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er erklärt:

"Die Schließung der Grenze war eine Katastrophe für die Bürger Finnlands und die finnische Wirtschaft. Alle Gründe, die dafür angeführt werden, sind nichts als Ausreden und Provokationen. Der Befehl für solche Maßnahmen kommt aus dem Westen. Finnland ist ein Marionettenstaat des Westens."
Nach Ansicht des Politikers würde ein Russe, der Finnland derzeit besucht, von der Lage im Land enttäuscht sein.
Turtiainen war von 2019 bis 2023 Abgeordneter im finnischen Parlament. Im Jahr 2021 wurde er aus der Partei "Die Wahren Finnen" ausgeschlossen und gründete die Partei "Die Macht gehört dem Volk", die sich für die Aufrechterhaltung der Beziehungen zu Russland und gegen einen NATO-Beitritt Finnlands einsetzte.
Ende 2025 zogen der Politiker und seine Ehefrau nach Russland und erhielten dort den Flüchtlingsstatus.
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