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Drittes Quartal: VW meldet Milliardenverlust

Die Volkswagen AG hat für das dritte Quartal 2026, von Juli bis September, einen Verlust nach Steuern von 5,8 Milliarden Euro verbucht. Grund dafür sollen hohe einmalige Sonderbelastungen sein, die zu einer schwachen Nachfrage in China, den US-Zöllen und der geringeren Profitabilität von Elektrofahrzeugen hinzukamen.

China war für Volkswagen lange Zeit einer der wichtigsten und profitabelsten Absatzmärkte. Inzwischen kämpft der Konzern dort jedoch mit einer rückläufigen Nachfrage und einem intensiven Preiswettbewerb durch einheimische Autohersteller. Auch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle drücken auf die Gewinne. Hinzu kommt der wachsende Anteil von Elektrofahrzeugen am Absatz: Diese werfen für Volkswagen bislang geringere Gewinne pro Fahrzeug ab als Modelle mit Verbrennungsmotor.

Volkswagen will nun versuchen, seine Kosten durch einen umfassenden Konzernumbau zu senken. Dabei könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen und vier Werke in Deutschland geschlossen werden. Volkswagen-Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte in einer Stellungnahme am Donnerstag, dem 29. Oktober 2026, die bisherigen Geschäftsergebnisse des laufenden Jahres zeigten deutlich, dass sich das Unternehmen keinen weiteren Zeitverlust leisten könne und schnell und entschlossen handeln müsse.

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