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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift massiv ukrainische Energieinfrastruktur an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift massiv ukrainische Energieinfrastruktur anQuelle: AP © Jean-Francois Badias
  • 30.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Experte: Kiew könnte bis zu fünf Millionen Frauen mobilisieren

    Die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) in der Ukraine wären im Falle einer Mobilisierung in der Lage, etwa drei bis fünf Millionen Ukrainerinnen einzuberufen. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Man sollte die Mobilisierung von Frauen nicht unterschätzen, denn sie stellt ein erhebliches Potenzial dar. Theoretisch könnten die Rekrutierungsstellen etwa drei bis fünf Millionen Frauen zu den Waffen rufen, die militärdiensttauglich wären."

    Der Experte merkt an, dass einige Frauen, wie die Erfahrung zeige, motivierter und auch grausamer als ukrainische Männer seien.

    "Die Ukraine verfügt also über dieses Potenzial."

  • 21:37 Uhr

    Podoljaka: Versorgungswege der NATO bei einer Invasion in die Ukraine (und nach Russland)

    Der Militäranalyst Juri Podoljaka veröffentlichte am Freitag eine Sonderausgabe zur Frage, wie die russischen Streitkräfte die Versorgung des Kiewer Regimes vom Westen her unterbinden könnten.

    Anders, als viele meinten, sei das eben keine leichte Aufgabe. Manche würden anscheinend glauben, dass man bloß die Brücken über die Flüsse zerstören müsse, doch "technisch ist das äußerst schwierig. Wir haben sowohl die Brücke bei Majaki als auch die Brücke bei Satoka bereits so oft angegriffen, dass die Zahl der Schläge kaum noch zu zählen ist. Dennoch erfüllen beide Brücken trotz zeitweiliger Unterbrechungen im Betrieb weiterhin ihre Funktion."

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:19 Uhr

    Ministerpräsident Bulgariens verweist auf Personalmangel bei ukrainischer Armee

    Kiew fehle es zunehmend an Soldaten, weshalb die EU zur Diplomatie mit Russland übergehen sollte, erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew auf einer Verteidigungs- und Raumfahrtkonferenz in Brüssel. Er sagte:

    "Es ist ein Zermürbungskrieg. Entscheidend ist dabei nicht die Munition, sondern die Menschen. Und der Ukraine gehen die Menschen aus."

    Radew erinnerte daran, dass US-Präsident Donald Trump Anfang 2025 einen Frieden vorgeschlagen und dabei gewarnt habe, dass die Bedingungen später schlechter würden. Europa habe sich damals für die Strategie "Frieden durch Stärke" entschieden und die Waffenlieferungen an die Ukraine erhöht, das Ergebnis seien anderthalb Jahre später jedoch Hunderttausende Tote und ein zerstörtes Land.

    Man müsse aufhören, über Russland zu reden, und stattdessen mit Russland sprechen, so Radew – die Anliegen beider Seiten müssten gehört und Kommunikationskanäle geöffnet werden.

  • 20:59 Uhr

    Miroschnik: Ukrainische Drohnen belagern Aljoschki im Gebiet Cherson

    Ukrainische Drohnen haben die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson belagert, erklärte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er sagte:

    "Ukrainische Drohnen haben die Stadt belagert, verminen Zufahrtswege und greifen jedes zivile Fahrzeug an, das in die leidgeprüfte Ortschaft hinein- oder herausfahren will."

    Ihm zufolge betreiben ukrainische Kämpfer seit über zwei Jahren im Auftrag der politischen Führung in Kiew einen Genozid und schaffen unerträgliche Lebensbedingungen für russische Bürger in der Stadt: Sie werde stündlich beschossen, die Energie- und Wasserversorgung werde zerstört, Rettungsdienste angegriffen, zudem sei der städtische Lebensmittelmarkt bombardiert worden, wobei Zivilisten ums Leben gekommen seien.

    Miroschnik forderte die Ukraine auf, auf Falschbehauptungen zu verzichten, und rief internationale Menschenrechtsgremien wie den UN-Menschenrechtsrat dazu auf, die Verbrechen Kiews unvoreingenommen zu untersuchen.

  • 20:41 Uhr

    DVR: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Bezirk Nikitowka in Gorlowka in der Volksrepublik Donezk ist ein Zivilist verletzt worden, teilte der Leiter des Stadtbezirks, Iwan Prichodko, mit.

  • 20:20 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört binnen eines Tages 123 ukrainische Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Orjol, Tjumen und Smolensk, dem Gebiet Moskau und der Region Perm, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 19:53 Uhr

    Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod

    Im Bezirk Waluiki des Gebiets Belgorod wurden zwei Frauen verletzt, als eine Drohne einen Kleintransporter angriff. Eine erlitt Splitterwunden an Hand und Knie, die andere ein Minenexplosionstrauma, teilte der regionale Einsatzstab mit. In Schebekino wurden zudem ein Mann und eine Frau durch die Detonation eines Sprengsatzes verletzt.

    Weitere FPV-Drohnenangriffe beschädigten mehrere Autos, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude in den Bezirken Waluiki, Schebekino, Krasnaja Jaruga, Belgorod und Graiworon. In mehreren Fällen wurden Dächer, Fenster und Zäune beschädigt. Im Bezirk Borissowka beschädigte eine FPV-Drohne eine Gasleitung.

  • 19:22 Uhr

    Schwarzes Meer: Russland greift Frachtschiff mit Militärgütern für die Ukraine an

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Schiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurde heute im Schwarzen Meer ein Frachtschiff mit Militärgütern für ukrainische Einheiten durch einen Drohnenangriff getroffen.

  • 18:55 Uhr

    Notstromabschaltungen in Kiew und drei ukrainischen Gebieten wegen beschädigter Energieinfrastruktur

    In Teilen Kiews sowie in den Gebieten Kiew, Tschernigow und Schitomir sind wegen erheblicher Schäden an der Energieinfrastruktur Notstromabschaltungen eingeführt worden, teilte das ukrainische Energieministerium mit. Grund sei eine Überlastung der Anlagen infolge der Beschädigungen. In Schitomir seien zudem die Wasserwerke außer Betrieb.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.